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💡 Account vs. Workspaces

WORKSPACES BILDEN DIE OPERATIVE EBENE IN CASEBASE. SIE STRUKTURIEREN TEAMS, INHALTE UND PROZESSE KLAR VONEINANDER, WÄHREND ZENTRALE ACCOUNT-EINSTELLUNGEN FÜR GOVERNANCE UND EINHEITLICHE STANDARDS SORGEN.

📚 Inhaltsverzeichnis


 

🧩 Was sind Workspaces?

Ein Workspace ist eine eigenständige Arbeitsumgebung innerhalb eines Casebase-Accounts.
Jeder Workspace kann eigene Inhalte, Einstellungen und Mitglieder haben.

So kannst du zum Beispiel:

  • Abteilungen, Regionen oder Themenbereiche voneinander trennen

  • eigene Workflows, Templates oder Bewertungen definieren

  • unabhängig von anderen Teams arbeiten


 

🧾 Account- vs. Workspace-Ebene im Vergleich

Bereich Account-Ebene Workspace-Ebene
Governance Zentrale Regeln und Standards Anwendung und Ergänzung
Nutzerverwaltung Admins verwalten global Moderatoren verwalten lokal
Whitelabeling Globales Branding Anpassung an Team-Branding
Templates & Workflows Globale Definition Erweiterung oder Feinjustierung
Use Cases Nicht sichtbar Workspace-spezifisch sichtbar

💡 So behältst du globale Kontrolle, während Teams eigenständig arbeiten können.


 

👥 Nutzer und Zugriffsrechte

Zugriff auf einen Workspace haben nur Nutzer, die eingeladen wurden.

Ein Nutzer kann in mehreren Workspaces aktiv sein – mit unterschiedlichen Rollen:

  • Beispiel: In Workspace A ist ein Nutzer Moderator, in Workspace B jedoch nur Visitor.

👉 Rollen und Rechte gelten immer nur innerhalb des jeweiligen Workspaces.


 

💡 Use Cases im Workspace

Jeder Use Case gehört immer genau einem Workspace.
Das bedeutet:

  • Ein Use Case ist nur für Mitglieder dieses Workspaces sichtbar.

  • Es gibt keine globale Use Case-Übersicht über alle Workspaces hinweg.

Damit bleiben Daten klar getrennt und der Überblick pro Team erhalten.


 

⚙️ Workspace-Setup und Vererbung

Workspaces können eigene Setups und Konfigurationen haben, z. B.:

  • 🎨 Whitelabeling: Farben, Logo, Branding

  • 📋 Templates: Felddefinitionen, Bewertungslogiken

  • 🚦 Workflows: Funnel-Struktur, Quality Gates

Zentrale Account Settings können zusätzlich eingerichtet werden, die auf alle Workspaces wirken:

  • Vererbt werden z. B. Meta-Datenfelder in Templates oder Workflows

  • Übernommen werden können Whitelabel- oder Bewertungseinstellungen

So entsteht eine Balance aus zentraler Steuerung und individueller Anpassbarkeit.


 

🧑‍💼 Rollen und Verantwortung im Workspace

Jeder Workspace sollte mindestens einen Moderator haben, der für lokale Verwaltung zuständig ist:

  • Verwaltung von Nutzern und Einladungen

  • Pflege von Workspace-Templates und Workflows

  • Sicherstellung der Einhaltung globaler Standards

👥 Admins kümmern sich um die globale Governance, Moderatoren um die operative Umsetzung.


 

🔄 Änderungen und Synchronisation

Wenn du globale Einstellungen im Account änderst, gilt:

  • Änderungen an vererbten Elementen (z. B. Templates oder Workflows) werden automatisch in allen Workspaces übernommen.

  • Workspaces mit individuell angepassten Versionen behalten ihre lokalen Einstellungen.

💡 So bleiben globale Updates konsistent, ohne lokale Anpassungen zu überschreiben.


 

🧱 Best Practices & Empfehlungen

Empfohlen:

  • Maximal 1–2 Workspaces pro Team oder Abteilung

  • Einheitliche Namenskonventionen für Workspaces

  • Nutzung globaler Templates für Konsistenz

  • Klar definierte Rollenverteilung (Admin vs. Moderator)

Nicht empfohlen:

  • Gleiche Use Cases in mehreren Workspaces anlegen

  • Individuelle Workflows ohne Governance-Abgleich

  • Workspaces ohne klaren Verantwortlichen betreiben


 

🧭 Fazit

Auf Account-Ebene lassen sich globale Standards definieren, um Governance und Konsistenz sicherzustellen.
Gleichzeitig können Workspaces diese Setups ergänzen oder erweitern, um team- oder projektspezifische Anforderungen abzubilden.

Damit entsteht ein skalierbares, flexibles und gleichzeitig kontrolliertes System für Use Case Management.